Jetzt amtlich: Bundesbank lässt neue Geldscheine im Ausland drucken

Die Bundesbank hat es jetzt eingeräumt: Sie hat Druckaufträge für neue Banknoten, also neue Geldscheine ins Ausland vergeben und zwar nach Frankreich und in die Niederlande. Es handelt sich um Druckaufträge für das Jahr 2012.

Die Bundesbank ist für rund 30% des gesamten Euro-Bargeldumlaufs zuständig und hätte angeblich nach dem günstigsten Anbieter für neue „Euro“-Banknoten gesucht, dabei sei es zur Auftragsvergabe ins Ausland gekommen.

Kleine Mengen an Banknoten werden auch in Deutschland bei Giesecke&Devrient (München) und bei der Bundesdruckerei (Berlin) hergestellt.

Ob es sich bei den im Ausland gedruckten Scheinen wirklich um Euroscheine der bisherigen Art und „Güte“ handelt, bleibt abzuwarten. Skeptiker schenken den Beteuerungen der Notenbanken, daß keine Ersatzwährung existiert und auch keine gedruckt wird, keinen Glauben und erwarten, daß die Politik wohl darauf hofft, den Euro retten zu können, aber auch so verantwortungsvoll ist, bereits einen Plan B vorzubereiten, den man naturgemäß nicht vorher veröffentlichen kann und wird.

Die Druckereien Joh.Enschede Banknotes B.V. in Haarlem, Niederlande haben angabegemäß einen Auftrag zur Herstellung von 752 Millionen Geldscheinen erhalten, die Druckerei Oberthur Technologies S.A. in Levallois-Perret (Frankreich) habe einen Auftrag zum Druck von 526 Millionen Banknoten erhalten.

Deutsche, europäische und auch internationale Anleger vertrauen immer weniger in diese bunt bedruckten Papierscheine, zu denen die Politiker „Geld“ sagen und kaufen vermehrt Gold und Silber als Sicherheit gegen die Unwägbarkeiten einer möglichen Währungsreform.

Auf Deutschen Gebiet gab es in den letzten 100 Jahren mehrere Einführungen einer neuen Währung, – es ist daher unverständlich, wie es überhaupt noch Menschen geben kann, die dies für die Zukunft kategorisch ausschließen wollen.