Inflation in Deutschland Energiekosten wieder teurer

Die deutsche Hausfrau wird meinen, alles sei noch teurer, aber die Inflationsexperten des Statistischen Bundesamts meinen, die Teuerung in Deutschland im April mit 2,4% gegenüber dem Vorjahr feststellen zu können.

Grössere Preisanstiege gab es vor allen Dingen auf dem Energiesektor (Benzin, Heizöl, Strom). Heizöl wurde beispielsweise um 27% teurer. Da es aber nur mit ca. 1% im Warenkorb angerechnet wird, macht es sich in der offiziellen Statistik nicht so bemerkbar. So manch Haushalt wird dies aber an drastisch gestiegenen Nebenkostenabrechnungen merken.

Auch Diesel war mit plus 18% ein Preistreiber, – ebenso wie z.B. Strom, der um 8% teurer wurde.

Aber auch alltägliche Dinge wie Kaffee wurde um 17,8% gegenüber dem Vorjahr teurer.

Da tröstet es kaum, daß Kinder- und Jugendbücher um 16,7% billiger wurden, – da ohnehin kaum noch gelesen, sondern eher „gesurft“ wird. Notebooks und Flachbildschirme wurden ebenfalls billiger, aber diese kauft man halt nicht jede Woche und doch fließen sie in die Inflationsberechnung mildernd mit ein, sonst wären die Zahlen sicher realitätsnäher und noch höher.