Grenzwerte bei japanischen Lebensmitteln um das 17fache überschritten

Japanische Lebensmittel sind wohl teilweise deutlich ungenießbar…  Nach den Unglücksfällen im Atomkraftwerk mußte die Regierung in Japan jetzt Lieferverbote erlassen. Milch und zahlreiche Gemüsesorten dürfen aus bestimmten Regionen nicht mehr verwendet werden. Radioaktives Jod wurde zwischenzeitlich bereits in 9 Bezirken (Präfekturen) im Trinkwasser  festgestellt, – auch in der Hauptstadt Tokyo.

Bei Milch aus der Umgebung der Atomkraftwerke ist eine Überschreitung der Grenzwerte um das 17fache (!) festgestellt worden.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO, die noch in der letzten Woche die Belastungen als „nicht besorgniserregend“ eingestuft hatte, ist nunmehr „stark besorgt“.

Tempora mutantur würde der Lateiner sagen.

Radioaktivität wurde vom Spinat bis zur Tomate in diversen Gemüsen nachgewiesen, teilweise mit dramatisch überhöhten Werten. Damit ist die Gefahr der Aufnahme von Radioaktivität durch Lebensmittel noch viel größer als die durch die Luft.