Goldmünze für 4,1 Mio Euro versteigert

Das Goldmünzen über den reinen Materialwert auch einen Sammlerwert entwickeln können, erfuhr der stolze Besitzer nunmehr bei einer Auktion in London: Im Auktionshaus Morton & Eden wurde eine islamische Goldmünze für (incl. Aufgeld) 3,7 Millionen Pfund versteigert, dies entspricht umgerechnet 4,17 Mio Euro. Bei der Münze handelt es sich um eine relativ seltene Ausgabe, einen Dinar der Umayyaden, solche wurden 723 n.Chr. hergestellt. Ursprünglich hatte man die Münze auf immerhin auch schon stolze 300.000 bis 400.000 Pfund geschätzt. Ein europäischer Sammler bot – vertreten durch einen britischen Händler – schließlich die erreichte Spitzensumme, um sich auch diese Goldmünze seiner Sammlung einzuverleiben.

Damit wurde diese kleine Goldmünze noch für einen höheren Betrag versteigert als die größte Goldmünze der Welt, ein Maple Leaf aus 100 Kilo Gold, der vor kurzem in Wien in einer Versteigerung den Besitzer wechselte und an eine spanische Firma ging.

Der bisherige Rekord für Goldmünzen wurde bisher für einen amerikanischen Doppel-Eagle mit rund 7,7 Millionen Dollar erzielt, – damit ist die in London versteigerte Münze nunmehr die am zweithöchsten jemals versteigerte Goldmünze.

In gleicher Auktion wurde auch eine der ersten islamischen Silbermünzen aus Oman versteigert, – ein sogenannter Silberdirhem aus dem Jahr 709 n.Chr. wechselte für rund 900.000 Euro den Besitzer.