Goldbarren im Wert von 300.000 Euro vom Zoll bei 3 Deutschen in Como entdeckt

Drei Deutsche hatten sich Ihre Fahrt aus Italien in die Schweiz wohl etwas anders vorgestellt. Italienische Grenzbeamte haben die Goldbarren im Wert von rund 300.000 Euro zwischem dem Gepäck der Reisenden gefunden und gegen einen der Deutschen Anzeige erstattet.

In Italien müsse die Ein- und Ausfuhr von Goldbarren im Wert von über 10329 Euro bei der Banca d`Italia angemeldet werden, was die Reisenden unterlassen hatten.

Bei den Goldbarren fand der italienische Zoll gleich auch noch Schweizer Papiere, – der Deutsche hatte vermutlich am Morgen des Tages mit den insgesamt sieben Kilobarren die Ausreise aus der Schweiz angetreten, um die Barren in Italien zu verkaufen, was aber nicht glückte, sodaß er wieder in die oder über die Schweiz zurückreisen mußte.

Bei dieser Rückreise wurde er nun vom italienischen Zoll – warum auch immer – herausgepickt und durchsucht.

Der italienische Zoll fertigte eine Kontrollmitteilung für das Wohnsitzfinanzamt des Deutschen, der sich nun sicher fragt, welche Fragen sich sein Finanzamt stellen könnte.

Möglicherweise ist der in den letzten Jahren deutlich gestiegene Goldpreis der Grund gewesen, daß der Anleger seine Goldbarren wieder zu Geld machen wollte.