Goldbarren-Betrug beim Onlineportal Molista ? – Razzia in Flensburg

Das Flensburger Auktionsportal Molista steht im Verdacht, lauter hochwertige Gegenstände wie z.B. Goldbarren versteigert zu haben, die in 50cent-Schritten beboten wurden, aber keine oder nur unzureichend Ware ausgeliefert zu haben. Die Polizei durchsuchte insgesamt neun Objekte in und um Flensburg.

Der Vorwurf der Ermittlungsbehörden lautet auf „gewerbsmässigen Betrug“.

Ob sich der Verdacht erhärtet, muß nunmehr die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen zeigen. Vermutet wird, daß seit fast einem Jahr mit „der schnellsten Schnäppchenjagd im Netz“ ordentlich Gelder vereinnahmt, die zugesagten Güter aber nie oder nur unvollkommen ausgeliefert worden sind.

Zur Versteigerung kamen Goldbarren, Fernsehen, Computer und andere hochwertige Gegenstände. Die Ermittlungsbehörden gingen zum Zeitpunkt der Durchsuchung davon aus, daß sich die Portalsbetreiber das Geld selber in die Tasche gesteckt haben.

Die Betreiber der Plattform, Manfred B. und sein Sohn Mark B. gelten als Liebhaber teurer Kfz.

Die Plattform www.molista.de und auch der Facebook-Auftritt von Molista sind noch online.