George Soros kämpft gegen John Paulson ums Gold

Zwei Großinvestoren am Weltmarkt haben offensichtlich diametrale Meinungen zur weiteren Entwicklung beim Gold. Während der griechische Milliardär und Investmentguru George Soros seine Goldpositionen drastisch reduzierte, baute Hedegefondsmanager John Paulson seine Positionen deutlich aus.

In den USA müssen Großinvestoren jedes Quartal über Vermögensverschiebungen an die Börsenaufsicht SEC berichten, so kamen die jüngsten Informationen an die Öffentlichkeit.

So hat der Soros-Fonds 99% der Anteile am SPDR Gold Trust verkauft und alle fünf Millionen Anteile am iShares Gold Trust. Auch reduzierte Soros seinen Aktienanteil an den Goldförderern NovaGold und Kinross Gold.

John Paulson hingegen 31,5 Millionen Aktien am SPDR Gold Trust und erweiterte seine Positionen bei diversen Minengesellschaften, z.B. bei Barrick Gold und Gold Fields.

George Soros wird allerdings strategisches Verhalten unterstellt. In der Vergangenheit hat er oft einzelne Anlageklassen schlecht geredet, um diese dann „billig“ einsammeln zu können.

George Soros empfahl noch im November Gold

George Soros hatte noch im November letzten Jahres Gold dringend zum Kauf empfohlen, da stand es bei 1300$/oz. In der Folge ist es auf über 1500$/oz gestiegen.

Die Schweizer UBS sieht den Goldpreis innerhalb der nächsten 24 Monate eher bei 2500 US$ als bei jetzigen rund 1500$. Immer mehr Notenbanken bauen zur Absicherung gegen Dollar- und Euro-Risiken Goldbestände auf, zuletzt kaufte die mexikanische Notenbank massiv Gold für den Eigenbestand.