Ebay erhöht Verkaufsgebühren drastisch – Alternativen deutlich billiger

Ebay hat darüber informiert, daß ab 13.Juni 2011 die Verkaufsgebühren für private Verkäufer drastisch steigen und zwar auf 9% vom Verkaufserlös. Dies ist – je nach Auktionsauslauf und Preis des verkauften Gutes – eine Steigerung von bis zu 69,8% zum bisherigen Gebührenniveau, hat die Online-Plattform Wortfilter.de ermittelt.

Mit dieser Gebührenerhöhung wird es für private Verkäufer sinnlos, Edelmetalle über Ebay zu verkaufen und für Verkäufer sicherlich auch uninteressant. Die knappe Marge bei Anlagemünzen dürfte in der Regel keine Marge von 9% zulassen.

Deutlich preiswerter sind im Bereich Münzen Ebay-Wettbewerber wie z.B. Muenzauktion.com, wo das Verkaufen beispielsweise nur 4% Gebühren kostet. Wer sich dort durch Einsenden einer Ausweiskopie für sogenannte Top-Auktionen freischalten lässt, zahlt sogar nur 2% Gebühren (statt 9% bei Ebay). Überdies ist das reine Einstellen dort ohnehin kostenlos, ebenso wie 2 Bilder.

Ob sich Ebay mit der jüngsten Gebührenerhöhung einen Gefallen getan hat oder ob jetzt noch mehr Kunden abwandern, muß daher abgewartet werden. Im Bereich Anlagemetalle und Münzen gibt es jedenfalls deutlich preiswertere Alternativen. Bereits in der Vergangenheit waren etliche Ebay-Verkäufer verärgert, weil Ebay Vorschriften zur Versandkostenhöhe und zur Akzeptanz von Zahlungsmitteln (paypal) eingeführt hatte. Auch wurde bereits in der Vergangenheit die Möglichkeit abgeschafft, einen nicht zahlenden Käufer negativ zu bewerten. Bei Ebay können nur die Käufer negative Bewertungen abgeben, nicht aber die Verkäufer.

Wer zu Festpreisen Anlagemünzen kaufen möchte, ist ohnehin bei einer Preisvergleichsseite wie Bullion-Investor.com besser aufgehoben