Die USA: Zwischen Überschuldung und „Zerstörung“ des US-Dollar

Die USA: Zwischen Überschuldung und „Zerstörung“ des US-Dollar

Liebe Leser,

bekanntlich hat die renommierte Rating-Agentur „Standard & Poor’s“ den Rating-Ausblick für die USA in den nächsten 2 Jahren von „stabil“ auf „negativ“ gesetzt, dabei aber das Rating von „AAA“ noch nicht berührt. Trotzdem sorgte diese Einschätzung für einen kleinen Schock an den Märkten.

Aber eigentlich dürfte die Ankündigung für die meisten Anleger nicht so überraschend gekommen sein, denn das die USA stark überschuldet sind mit ca. 98% des BIP. Dazu kommt die enorme Zerstrittenheit von Republikanern und Demokraten, die es vor wenigen Wochen gerade so abwenden konnten, dass die USA zahlungsunfähig wurden, als die gesetzliche Schuldenobergrenze doch noch angehoben wurde, bevor die alte Grenze erreicht worden wäre.

Die Überschuldung der USA ist aber schon Thema, seitdem der weltgrößte Staatsanleihenhändler PIMCO verlauten ließ, alle US-Staatsanleihen abzustoßen. Allein diese Tatsache ließ das Vertrauen in die US-Staatsanleihen sinken. Zieht man jetzt außerdem noch in Betracht, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) seit Monaten die Märkte mit frischem Geld „flutet“ und der Leitzins nach wie vor Nahe 0% liegt und die USA allein dieses Jahr Prognosen zufolge neue Schulden in Höhe von 10% des BIP anhäufen werden, dann kommt ganz schnell die Frage auf: „Wie geht es weiter mit den USA?“ Und eine Antwort darauf zu finden ist äußerst schwer. Der US-Dollar jedenfalls verliert gegenüber z.B. dem Euro massiv an Wert. Lag der Kurs noch zu Beginn des Jahres bei ca. 1,30 USD für 1 Euro, liegt er heute bei ca. 1,46 USD für 1 Euro…

Die Financial Times Deutschland hat auf Ihrer Homepage 2 sehr interessante Artikel zum Thema USA-Verschuldung und US-Staatsanleihen parat, in denen auch kurz auf Edelmetalle eingegangen wird.

Die Artikel gibt es HIER und HIER zum Nachlesen.

J. vom 321GoldundSilberShop