Deutsche Bank wird von Staatsanwaltschaft durchsucht – Vorwurf der Falschaussage gegen Ackermann

Josef Ackermann, Vorstand der Deutschen Bank, hat sich seinen Abgang sicherlich anders vorgestellt. Jetzt wurde bekannt, daß die Staatsanwaltschaft mehrere Vorstandsbüros in der Deutschen Bank durchsucht hat, auch das von Deutsche Bank Vorstand Josef Ackermann.

Die Durchsuchungen stehen in Zusammenhang mit dem Kirch-Prozess. Die Staatsanwaltschaft wirft Vorständen des Deutsche Bank Konzerns Falschaussage vor.Im Prozess rund um den Zusammenbruch des Kirch-Konzerns, den der mittlerweile verstorbene Leo-Kirch der Deutschen Bank anhaftet, sollen die Manager Rolf Breuer, Clemens Börsig und Tessen von Heydebreck falsch ausgesagt haben – glaubt die Staatsanwaltschaft zu wissen.

Rolf Breuer, der im Kirchprozess eine besondere Rolle spielte, durfte sich angeblich auch über einen Besuch der Staatsanwaltschaft am Wohnsitz und Ferienwohnsitz freuen.

Die Deutsche Bank findet das Vorgehen offebar unlustig und habe Befangenheitsantrag gegen die Richter des OLG München gestellt. Die Deutsche Bank kann nicht ausschließen, daß die Richter ggf. den Staatsanwälten Verdächtigungen oder Wissen zugeschanzt haben.

Naturgemäß weist die Deutsche Bank die erhobenen Vorwürfe als haltlos zurück.

Falschberatung kennt man ja von Banken, Falsch-Aussage vor Gericht lautet nun der Grund für die Hausdurchsuchung.