Deutsche Bank in den USA als Mitauslöser der Finanzkrise beschuldigt

Die Deutsche Bank sieht sich in den USA momentan immensen Schuldvorwürfen ausgesetzt. Ein Ausschuß des US-Senats geht soweit, daß die Deutsche Bank mit ihren Hypothekengeschäften die Finanzkrise mit ausgelöst haben soll. Die Deutsche Bank habe eine führende Rolle beim Handel mit „faulen“ Immobilienfinanzierungen gespielt. Durch den Handel mit solchen nicht wertbehafteten Papieren war in 2007 die Finanzkrise erst richtig ins Rollen gekommen. Die Deutsche Bank wird von der Untersuchungskommission in einem Zug mit Goldman Sachs und Ratingagenturen als Schuldiger bezeichnet.

Die Deutsche Bank habe – obwohl sie selber schon um die Wertlosigkeit und Gefahr wußte – munter weiter sogenannte „Collateralized Debt Obliagations“ verkauft. Bankintern sei aber deren Wertlosigkeit schon erkannt worden.

Intern schon gewußt, daß es Mist ist.

Prekär ist, daß ein ehemaliger Spitzenmanager der Deutschen Bank (Greg Lippmann) wohl auch in diese Richtung aussagt. Auch in gefundenen hausinternen emails habe der Mitarbeiter diese Papiere als „Mist“ bezeichnet, mit dem man „Kunden übers Ohr hauen könne“.

Pikant sind auch die angeblich aufgetauchten emails, in denen das Interesse der Bank, Geld zu verdienen, über das Kundeninteresse gestellt wurde.

Die Deutsche Bank müsse auch erklären, warum die Deutsche Bank selber im Gegensatz zur öffentlichen Verkaufsstrategie auf den Zusammenbruch der US Märkte „gewettet“ habe.

Hier lauert noch viel Arbeit für das „U.S. Senate Subcommittee on Investigations“, die diese Vorgänge aufklären wollen.

Mit den Ermittlungen dürfte ein weiterer Schatten auf die Bankenwelt fallen. Josef Ackermann, dem Chef der Deutschen Bank, dürfte das nicht gefallen. Wenn die Deutsche Bank Pech hat, könnte ein solches Geschäft die Bank in den USA nicht nur Millionen Euro, sondern Milliarden Euro kosten.