Commerzbank empfiehlt Ausstieg aus Staatsanleihen

Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank empfiehlt den Ausstieg aus Staatsanleihen, nachzulesen im Handelsblatt.

Seiner Ansicht nach sei ein Abrutschen in die Rezession in den USA unwahrscheinlicher geworden, die Konjunkturpläne der US Regierung würden auch langsam greifen. Wegen der Angst vor einer Eskalation der Staats- und Schuldenkrise würde man mit dem Halten von Staatsanleihen vermutlich nach Inflation reale Vermögensverluste erleiden, – daher sei ein Ausstieg anzuraten.

Er empfiehlt stattdessen Unternehmensanleihen, hier sollte allerdings Sorgfalt bei der Auswahl des Unternehmens an den Tag gelegt werden…

Chris-Oliver Schickentanz, der explizit den Ausstieg aus Staatsanleihen empfiehlt, ist „Chief Investment Officer“ der Commerzbank und nicht irgendein Anlageberater in einer kleinen Zweigstelle, – insoweit wird sich die Commerzbank vor der Empfehlung, aus Staatsanleihen auszusteigen, Gedanken gemacht haben, was sie denn so empfiehlt und warum.

Wir empfehlen auch den Ausstieg aus Staatsanleihen, weil sonst reale Vermögensverluste drohen, – genau wie das die Commerzbank sieht.

Allerdings empfehlen wir den Einstieg in Edelmetalle, hier vor allen Dingen Silber und Gold und nach Möglichkeit in physischer Form (Barren oder Anlagemünzen). Das jetzige, tiefe Preisniveau bietet sich für einen Einstieg / Positionsaufbau geradezu an.