Bundeswehrsoldat gibt gefundene Millionenkoffer nach 2 Tagen doch ab

Die Geldkoffer mit mehr als einer Million Euro, die ein Geldtransporter vor 2 Tagen auf der Autobahn bei Bad Kissingen verloren hatte, sind nunmehr von einem Bundeswehrsoldaten bei der Polizei abgegeben worden.

Allerdings hat der Soldat zwei Tage mit dem Abgeben gewartet.

Zeugen hatten sich zwischenzeitlich bei der Polizei gemeldet und angegeben, beobachtet zu haben, wie sich während der Fahrt die Tür des Geldtransporters öffnete, Koffer herausfielen und anschließend ein Bundeswehrfahrzeug anhielt, aus dem Soldaten ausstiegen und die Koffer einsammelten.

Die Polizei hat daher die letzten Tage bereits mit Hochdruck in Richtung Bundeswehr ermittelt und eine Liste aller mit mit Bundeswehrfahrzeugen getätigten Fahrten im betroffenen Gebiet erstellt.

Ob der Fahrer wegen der verzögerten Abgabe mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muß oder ihm gar Finderlohn zusteht, wird aktuell noch geklärt.

Der leitende Oberstaatsanwalt Vogt sagte, es sei noch nicht klar, warum der Mann den Koffer nicht direkt abgegeben hat.

Entlastet sind damit vermutlich auch die beiden Geldtransportfahrer, um die herum auch ermittelt worden ist.