Behördenmitarbeiter verprassen 1 Mio Euro für Huren und Luxus

Zwei Mitarbeiter der Bezirksregierung Detmold sollen jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Z.B. wurden Gebühren für die Genehmigung von Schwertransporten flugs in die eigene Tasche befördert, statt in die Behördenkasse… Roland S. und Erwin S. lebten in Saus und Braus, aßen in vornehmen Nobel-Restaurants, leisteten sich Edelhuren und teure Autos. Mittels eines genehmigten Nebenerwerbs wurden Sondergenehmigungen für Speditionen und Schausteller besorgt, mit amtlichem Stempel versehen. Die einzelne Vorgänge tauchten in den offiziellen Behördenunterlagen der Einfachheit halber gar nicht auf, eine vernünftige Dienstaufsicht existierte offensichtlich nicht.

Dumm war allerdings, daß die beiden die Urlaubsvertretung nicht durchdacht hatten… während eines Urlaubs fiel es dann doch auf, der Richter wird morgen sein Urteil sprechen.

Wenn man sich nun vorstellt, daß das nun nur EIN aufgeflogener Fall in Deutschland ist und darüber nachdenkt, wie viele Beamten noch woanders unüberwacht herumwerkeln und Sondergenehmigungen ausstellen, möchte man besser gar nicht zuende denken.