Axa streicht 1500 Stellen – den Versicherern geht es schlechter

Den Versicherern in Deutschland scheint es schlechter zu gehen… der Versicherungskonzern AXA will 1500 Arbeitsplätze streichen, – von insgesamt 9000 Arbeitsplätzen. Dies lässt sich aus einem Bericht der Financial Times Deutschland entnehmen.

Sinkende Neuabschlußzahlen im Lebensversicherungsbereich und der ein oder andere Versicherungsskandal in der Vergangenheit dürften ebenso zu dem Erfordernis des Sparens geführt haben wie eine ständig weiter sinkende Nettoverzinsung der angelegten Gelder.

Abschreibungen auf griechische und womöglich andere Euro-Staatsanleihen werden die Tendenz sicher eher verschlimmern.

Edelmetallhändler berichten bereits davon, daß sogar Versicherungsvertreter und Inhaber von Generalagenturen ihre eigenen Lebensversicherungen kündigen, um das Geld dann in Gold und Silber anzulegen.

Der Stellenabbau bei der Axa dürfte nur der erste Schritt in der Branche sein.