Auch Gaddafi setzt auf Gold – 144 Tonnen hat er noch

Auch Libyens Staatsführer Gaddafi setzt auf Gold. Zahlreiche Staaten der Welt haben ihm seine Konten gesperrt, aber auch er weiß, daß Gold mehr ist als Geld: Mann kann es nicht einfach sperren, man kann es nicht einfach für ungültig erklären und man kann es nicht beliebig drucken. Vor allen Dingen kann man die Herkunft nur schwer nachvollziehen. Alles Vorteile, die man in friedlichen wie in kriegerischen Zeiten nutzen kann. Gaddafi soll nach Angaben des IWFs (Internationaler Währungsfonds) noch knapp 144 Tonnen Gold in der libyschen Zentralbank unterhalten. Auf dieses Gold scheint Gaddafi uneingeschränkten Zugriff zu haben. Mit jedem Tag, an dem Gold wegen der Libyen-Krise steigt, freut er sich noch ein wenig mehr. Man vermutet, daß er mit dem Gold auch die Söldner bezahlt, die in seinem Auftrag morden. Das Einfrieren von Auslandskonten wird ihn vermutlich ärgern, aber nicht wesentlich in seiner Aktionsfähigkeit einschränken, solange er noch in diesen Dimensionen über Gold verfügt. Damit könnte er noch über Monate einen Krieg finanzieren.

Siehe auch „Der Spiegel“