Anders Breivik – Attentäter von Oslo war nicht zurechnungsfähig – Norwegen wundert sich

Der norwegische Attentäter Anders Breivik, der in Oslo Bomben hat hochgehen lassen und auf der Insel Utöya zahlreiche Opfer erschossen hat, war gemäß psychologischem Gutachten während der Tat nicht zurechnungsfähig. Damit dürfte der 32jährige für seine Taten, die er in diesem Zustand begangen haben soll, auch nicht strafrechtlich belangt werden.

Die norwegische Staatsanwaltschaft ist verwundert und will dazu kurzfristig eine Pressemitteilung veröffentlichen oder gar eine Pressekonferenz einberufen. Am 22.Juli hatte Breivik den Ermittlungen zufolge zunächst in Oslo mit einer Autobombe 8 Personen getötet, um anschließend durch Schußwaffen auf der Insel Utöya weitere 69 Menschen zu erschiessen.

Der bekennende Rechtsextremist wurde noch am Tattag festgenommen, – wegen des späten Eingreifens der Polizei hatte es vielfach Kritik gegeben. Sollte die Staatsanwaltschaft die Informationen bezüglich des Gutachtens bestätigen, könnte Breivik allenfalls in eine geschlossene Anstalt (Psychiatrie) eingewiesen werden, nicht aber mit einer Gefängnisstrafe für diese Taten sanktioniert werden.