Gold Dareike Dareios I. — Gold — Gold Preisvergleich

  • Product ID: 4245b914738d9a99ce49f68fe92aaf3a8288ab86
  • Zeitpunkt: 05.12.2020 (19:27 Uhr)
  • Bezeichnung: Gold Dareike Dareios I.
  • Stückelung (Feinunze): -
  • Feingewicht / geleg. Raugewicht (Gramm): -
  • Ausgabejahr: -
  • Edelmetall: Gold
  • Anzahl: 1 Stück
  • Kategorie: Void
  • Anbieter: Gesellschaft für Münzeditionen, Celler Straße 106 d, 38518 Gifhorn
  • Art: Preisvergleich Gold kaufen

Das Gold Persiens - Gold Dareike Dareios I. Numismatische Daten: Nominal: Dareike Ausgabeland: Persien - Achämeniden Ausgabejahr: 450-330 v. Chr. Herrscher: Dareios I. Metall: Gold Gewicht: Ca. 8,35 Gramm Durchmesser: 17 mm Erhaltung: Prägefrisch Original antike Goldmünze. 2.500 Jahre alt. Vorderseite: Großkönig Dareios I. mit Bogen und Zepter. Rückseite: Ein längliches Quadrat. Die frühesten Münzen waren nur einseitig geprägt, die Vertiefung der Rückseite war nötig, damit das Metall beim Prägen, nicht verrutschte. Mit Holz-Etui und Echtheits-Zertifikat mit interessanten Hintergrundinformationen. Das erste Weltreich der Geschichte / Persien - Achämenidenreich Das Achämenidenreich war das erste persische Großreich, das sich im Verlauf der Antike über die Gebiete der heutigen Staaten Iran, Irak, Afghanistan, Usbekistan, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel und Ägypten erstreckte. Am Höhepunkt der territorialen Ausdehnung um 500 v. Chr. gehörten auch Teile der Staaten Libyen, Griechenland, Bulgarien, Pakistan, Gebiete im Kaukasus, Sudan und Zentralasien dazu. Das Achämenidenreich bestand unter Kyros II. im Jahr 550 v. Chr. bis zur Eroberung durch Alexaner den Großen im Jahr 330 v. Chr. In vielen Ländern, die zu jener Zeit unter der Herrschaft der Perser standen, werden sie als Fremdherrscher und Unterdrücker angesehen. Lediglich in der Bibel ist das Bild der Perser positiv, hier erscheinen sie als Befreier der Juden und Förderer ihrer religiösen und kulturellen Bedürfnisse. Die historische Rolle, die dem Achämenidenreich in den 220 Jahren seiner Geschichte zukommt, ist jedoch viel bedeutender. So war in dieser Zeit zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der gesamte Vordere Orient unter einer Herrschaft vereint. Kyros II., der ein Achämenide war, wurde 559 v. Chr. Nachfolger von Kambyses I., als König der Perser. König Kyros II. der Große gilt als Begründer des altpersischen Weltreiches, das bis zum Jahre 330 v. Chr. bestand und im Nordwesten über Medien bis nach Kleinasien reichte. In zwei heute vorliegenden historischen Dokumenten aus Babylon und Ur bezeichnete er sich als König des Irans. Dareios I. war ein persischer Großkönig. Sein persischer Name bedeutet wörtlich das Gute aufrechterhaltend. Dareios gilt neben Kyros II. als der bedeutenste Großkönig des persischen Achämenidenreichs. Hervorgehoben wird stets seine Tätigkeit als Erneuerer der Reichsstrukturen. Es wird angenommen, dass die Verwaltungsreformen. die Dareios durchführte, noch lange nach dem Ende des Achämenidenreiches als vorbildhaft galten und vielleicht sogar in die Organisation des Römischen Reiches einflossen. In der Regierungszeit Dareios III. 336 bis 330 v. Chr. fiel die Invasion Alexanders des Großen, in dessen Verlauf das Königtum der Achämeniden bis 330 vernichtet wurde. Alexander trat zwar als Achämenidenherrscher auf, aber es ist unzweifelhaft, dass spätestens mit der Ermordung des Darios 330 v. Chr. das Achämenidenreich sein Ende gefunden hatte. Zum Zeitpunkt seiner Vernichtung durch Alexander war das Achämenidenreich noch ein vollkommen intakter Staatskörper. Die von Dareios I. eingeführten Verwaltungsstrukturen bestanden noch und hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder bewährt. Kunst - Kultur - Gesellschaft / Persien - Achämenidenreich Persepolis ist eine altpersische Residenz, die als Sommerresidenz der Achämenidenkönige diente. Gegründet wurde Persepolis von Dareios I. und wurde von seinen Nachfolgern Xerxes I. und Altraxerxes I. weiter ausgebaut. 330 v. Chr. wurde sie durch Alexander den Großen erobert, zerstört und in Brand gesteckt. Um sie zu bauen ließ Darius in 1000 m einen Berg aufschneiden und abtragen. Der Gebäudekomplex war insgesamt 13 Hektar groß. Unter anderem diente Persepolis den Neujahrszeremonien der Herrscher. Erhalten sind die Überreste verschiedener monumentaler und repräsentativer Gebäuden, u. a. die Audienzhalle, der Thronsaal, der Hundertsäulensaal, und das Schatzhaus des Dareios I. Diese Gebäude befinden sich auf einer großen Steinterrasse, die von einer Backsteinmauer umgeben ist. Verziert sind die Mauern mit Reliefs, die die achämenidischen Hofzeremonien darstellen sowie mit Stier- und Vogelkapitellen und Keilschrifttexten in elamischer Sprache. Persepolis ist das besterhaltene Monument Vorderasiens und zeigt den Höhepunkt der achämenidischen Bau- und Bildkunst. DIE Ruinen von Persepolis wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Gesellschaftsordnung war allgemein in der Tradition orientalischer Despotien streng hierarchisch, allerdings war zumindest formal eine größere Vermischung der einzelnen Gesellschaftsschichten möglich. Während die Sklavenwirtschaft weiter anhielt scheint zumindest zweitweilig eine Betonung auf Beschäftigung freier und bezahlter Arbeiter zu liegen. Erwähnenswert ist hier auch die Stellung der Frau, die im Achämenidenreich über weitgreifende Rechte verfügte. Von den Frauen der iranischen Aristokratie weiß man schon seit langem, dass sie mit weitreichenden Rechten und Privilegien ausgestattet wurden. Sie verfügten über beträchtliches Vermögen und Ländereien, die sie selbstständig verwalten konnten. Aber auch die Frauen der unteren Schichten hatten eine außerordentlich hohe rechtliche Stellung, ganz im Gegensatz zu den antiken Römern und Griechen. Aus den zahlreichen neu entdeckten Dokumenten dieser Zeit weiß man, dass den Frauen gleicher Lohn wie den Männern zu stand. So konnten sie auch in den zahlreichen Manufakturen des Reiches leitende Positionen annehmen. Das Reich garantierte ein Mindestgehalt und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie während der Schwangerschaft. Das Achämenidenreich war das erste persische Großreich, das sich im Verlauf der klassischen Antike über die Gebiete der heutigen Staaten Iran, Irak, Afghanistan, Usbekiistan, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel und Ägypten erstreckte. Das Achämenidenreich bestand von der Annexion des Mederreiches unter Kyros II. im Jahr 550 v. Chr. bis zur Eroberung durch Alexander den Großen im Jahr 330 v. Chr. Der Name des Reiches leitet sich von der altpersischen Dynastie der Achämeniden ab. Diese ist nach dem Stammvater Achämene benannt, der die Perser von einem Siedlungsbereich in der Gegend um den Urmia-See in das später nach ihnen benannte Land Persis -heute Fars- geführt haben soll. An die Achämeniden erinnern heute noch die Ruinen von Persepolis, die großartigen Grabmäler in Pasargedes oder Nasqh-e Rustam. Das Achämenidenreich tritt in der westlichen Geschichtsbetrachtung vor allem als Gegenspieler der Griechen auf. Als Eckdaten gelten 490 bzw. 480 v. Chr. -Schlachten bei Marathon und Salamis- und die Jahre 334 bis 330 v. Chr. -Eroberungszug durch Alexander den Großen-. In beiden Fällen geht es um die Existenz von Staaten und Wendepunkt der Geschichte. Der persische Großkönig Dareios I. unternahm einen Feldzug gegen das freie Griechenland, erlitt aber im Jahre 490 v. Chr. in der berühmten Schlacht bei Marathon eine eindeutige Niederlage und starb vier Jahre später. Im Falle einer griechischen Niederlage in der Seeschlacht von Salamis wäre Griechenland unter persischen Einfluss geraten und Europa hätte sich weniger unabhängig von Asien entwickelt. Der Niedergang des persischen Reiches kam mit der Invasion Alexander des Großen. Er übernahm als 20-jähriger nach der Ermordung seines Vaters die Herrschaft in Makedonien. Er besaß einen unbändigen Herrschaftsdrang, und es gelang ihm, in kurzer Zeit ein Weltreich zu errichten. Er eroberte das Perserreich unter Dareios durch Siege am Granikos und bei Issos, nahm die persische Hauptstadt Perspolis ein, wo ihm der Staatsschatz in die Hände fiel. Das Gold und die Goldmünzen wurden eingeschmolzen und Alexander ließ seine eigenen Münzen prägen. Die Goldmünzen, die von dem ersten Achämenidenkönig Dareios I. geprägt worden sind, hatten im Achämenidenreich alle eine einheitliche Währung, den Dareikos. Bei der Invasion Alexander des Großen wurden scheinbar nicht alle Gold-Dareiken eingeschmolzen, denn es existieren in einer Sammlung eines ägyptischen Museums in Kairo noch prägefrische Gold-Dareiken aus den Achämenidenreich. Ob diese Gold-Dareiken aus dem Königsgrab von Dareios I. stammen, oder aus dem achämenidischen Staatsschatz lässt sich nach geschichtlicher Überlieferung nicht mehr genau feststellen. Fest steht, dass diese Gold-Dareiken in prägefrischem Zustand höchst selten sind. Die Vorderseite der Münze zeigt den persischen Großkönig Dareios I. im Knielauf. Er trägt als Kopfbedeckung die königliche Tiara -Kidaris- sowie das königliche Kleid -Kandys- Auf dem Rücken hat er den Köcher, in den Händen Bogen und Speer. Die Waffen sind gleichzeitig Herrschaftsattribute. Diese Prägung ist besonders schön im Hochrelief. Sie ist einseitig, das die Vertiefung der Rückseite nötig war, damit das Gold beim Prägen nicht verrutschte.

Hinweis: Artikelpreis zuzüglich Versandkosten.
Faktoren wie Bestellsumme, Lieferdienst, etwaige Versicherung und Lieferadresse beeinflussen maßgeblich die Versandkosten!