Follis Constantinus I. — Edelmetall — Edelmetall Preisvergleich

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  • Zeitpunkt: 24.11.2020 (16:17 Uhr)
  • Bezeichnung: Follis Constantinus I.
  • Stückelung (Feinunze): -
  • Feingewicht / geleg. Raugewicht (Gramm): -
  • Ausgabejahr: -
  • Edelmetall: Edelmetall
  • Anzahl: 1 Stück
  • Kategorie: Void
  • Anbieter: Gesellschaft für Münzeditionen, Celler Straße 106 d, 38518 Gifhorn
  • Art: Preisvergleich Edelmetall kaufen

Das 4. Jahrhundert war über lange Zeit durch die Familie Constantins geprägt. Etwa 75 Jahre wurde die Geschichte Roms von diversen Mitgliedern der Constantin Dynastie beeinflusst, wobei die Ära mit dem Kaiser Constantin I. als erstem christlichen Kaiser ihren Höhepunkt erreichte. Constantin d. Große und seine Zeit aus numismatischer Sicht Äußerlich auffallend an den Münzen ab der Ära von Kaiser Constantin I. ist nicht nur die vorzugsweise Ausprägung der lt. RIC mit Halbfollis bezeichneten neuen Nominale, sondern besonders, die deutlich flachere und idealisierte Porträtdarstellung. Obwohl grundsätzlich nicht selten, sind die Münzen dieses Herrschers in guter Qualität bis heute gesucht und gerne gesammelt. Constantin selbst, als erster christlicher Kaiser im römischen Imperium, führte im Jahre 312 eine neue Goldwährung ein, den Solidus, der den bis dahin vorherrschenden Aureus - der zwar noch einige Jahre in alter Form weitergeprägt wurde - nach und nach völlig verdrängte. Mit der Einführung der neuen Silbermünze Siliqua, die den Argenteus ablösen soll und der schwereren Miliarense wird die massive Währungsreform fortgesetzt. Ebenfalls bemerkenswert erscheint, daß ab dem Jahre 326 auch Constantinopel die Tätigkeit als Münzstätte aufnimmt. 330 n.Chr. wird Byzanz, welches sich Constantin zu seiner Residenz ausbauen ließ, feierlich in Constantinopel umgetauft. Vermutlich zur selben Zeit erscheinen Stadtmünzen, die beide Hauptstädte gleichermaßen würdigen. Noch bevor das Christentum zur Staatsreligion erklärt wird, lässt der Kaiser Münzen prägen, die auf seiner Helmzier ein Christogramm zeigen. Berühmt ist sein Ausspruch, den er anlässlich einer Schlacht gegen seinen Widersacher Maxentius tätigte, In hoc signo vinces, Unter diesem Zeichen wirst Du siegen. Constantin gilt als Begründer des orthodoxen Glaubens, seine monarchistische Herrschaftsform, die er sich von der Kirche absegnen ließ, fand ihre Fortsetzung im byzantinischen Kaisertum, im europäischen Mittelalter mit gegenseitigem Abhängigkeitsverhältnis von Kaiser und Klerus, sowie im russischen Zarenkult.

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