DEG warnt vor „Pessimismus-Falle“

edited December 2015 in Werbung & Presse

Die Deutsche Edelmetall-Gesellschaft e.V. (DEG) appelliert, die Gold- und Silbermärkte in diesen Tagen und Wochen besonders aufmerksam zu beobachten. Der Goldpreis in US-Dollar korrigiere seit vier Jahren geradezu „idealtypisch“. „So, wie es derzeit aussieht, erleben wir zur Zeit das nahende Ende einer klassischen 50 %-Korrektur“, sagt Waldemar Meyer, Vorstandsvorsitzender der DEG e.V. Von rund 1.900 US-Dollar habe der Goldpreis nun fast 50 % abgegeben. „Wenn diese Korrektur weiterhin so ideal verläuft, dann sollte sie bei rund 950 US-Dollar zu Ende gehen“, so Meyer.

Für Privatanleger werde es nun wichtig, nicht in die „Pessimismus-Falle“ zu tappen: Nach vier Jahren Goldpreisverfall würden die Stimmen und Analystenmeinungen zu Gold tendenziell immer schlechter. Am Ende solcher Trends würden schließlich extrem niedrige Kursziele durchgereicht und laufend die Frage gestellt, ob eine Anlage in Gold überhaupt noch Sinn machen könne. „Dieses Spiel kennt jeder, der schon mehrere Jahrzehnte am Markt ist“, so der DEG-Vorsitzende Meyer.

Nun komme es darauf an, das mögliche Ende der Goldpreiskorrektur so genau, wie möglich abzupassen, denn, so Meyer weiter: „Wenn ein solcher Trend beendet wird, kommt es häufig zu abrupten, steilen Anstiegen. Oftmals schießt das Gold innerhalb weniger Tage nach oben, um danach wieder monatelang fast ereignislos vor sich hin zu pendeln.“

„Wir als DEG möchten so wenige Anleger, wie möglich erleben, die bei einem Goldpreis von, sagen wir mal 2.200 US-Dollar wieder vor uns stehen und sagen: Hätte, hätte, Fahrradkette.“

Kurzfristig fehle aber noch ein letzter, panikartiger Ausverkauf beim Gold, um mit höchster Sicherheit von einem Ende der jahrelangen Korrektur sprechen zu können. So werde es in den nächsten Tagen extrem spannend werden: „Kommt es jetzt zu einer kurzfristigen Erholung beim Goldpreis, dann kann das heißen, dass sich die Korrektur noch weiter in die Länge zieht. Ideal wäre dagegen ein rascher, panikartiger Abverkauf bis in den Bereich von rund 950 US-Dollar.“ Dann gelte es, die dann einsetzenden, extrem negativen Schlagzeilen zu ignorieren und einen Teil des für die Goldanlage vorgesehenen Geldes zu investieren.

Hintergrund

Die Deutsche Edelmetall-Gesellschaft e.V. ist eine im Jahr 2006 gegründete Vereinigung. Sie hat zum Ziel, breite Bevölkerungskreise darüber aufzuklären, welche Funktion Gold als Währungsmetall hatte, hat und in Zukunft haben kann. Mitglieder der DEG sind sowohl Privatpersonen, wie auch Firmen aus dem Edelmetallhandel.

Internationale Aufmerksamkeit hat die von der Taxpayers Association of Europe und der DEG gemeinsam gestartete „Heimhol-Initiative“ der Deutschen Goldreserven aus New York, Paris und London hervorgerufen. Neben einem sehr breiten und internationalen Medienecho und erster Aktivität des Deutschen Bundestages und der Deutschen Bundesbank verzeichnete die Initiative unter www.gold-action.de mehr als 15.000 Unterzeichner.

Comments

  • Na das klingt ja fast nach Berufsoptimisten. Oder sind es Trader? Ist es nicht so, dass bei physischem Gold grundsätzlich die Entscheidung für ein Investment weitgehend unabhängig von der aktuellen Kurslage ist?

    Die allgemeine Lage des Geldes ist es doch, die uns für Gold so empfänglich macht. Oder?

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